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Sparkonto Vorteile und Nachteile in Österreich:

Das Sparkonto bzw. das Sparbuch, war zuerst die bevorzugte Variante der klassische
Spareinlage. Sie war bei vielen Bankkunden beliebter als abgesicherte
Kapitalanlage. Und wirklich jeder kann bei einem Kreditinstitut oder
Sparkasse Geld auf ein Sparkonto anlegen. Jugendliche aber auch Kinder
haben oft Sparkonten, das deren Eltern in ihrem Namen eingerichtet
haben, denn bei allen Geldangelegenheiten müssen die
Erziehungsberechtigten den Antrag bei noch nicht Volljährigen
unterschreiben. Meistens legt man eine geringe Geldsumme ein, bevor man
das Sparbuch erhält.
Tatsächlich muss sich diese Art des Sparens in den vergangenen
Jahren vielleicht berechtigte Kritik gefallen lassen.
Einer der großartigen
Vorzüge
des Sparkontos ist die verhältnismäßig
schnelle Verfügbarkeit, die in Verbindung mit der Sparkarte in
den letzten Jahren zusätzlich verbessert wurde.
Für die Summe der Abhebungen gibt es eine
Kündigungsfrist, meist 3 Monate. Jedoch bis zu einer bestimmte
Geldsumme innerhalb des Kalendermonats kann man auf die
Kündigung verzichten. Diese Verfügungs-Obergrenze ist
meistens 2.000,00 Euro im Monat. D.h.: wird ohne vorherige
Kündigung kurzfristig ein höherer Geldbetrag durch
den Berechtigten benötigt, dass durch das Guthaben auf dem
Sparbuch befriedigt werden kann, kommen Vorschusszinsen als Bestrafung
zum Zuge bzw. der Eigentümer muss die Abhebung drei Monate
zuvor bekannt machen.
Zu jeder Zeit kann man Bargeld auf das Sparbuch einzahlen. Die Zinsen
die dem Sparkonto zur Verfügung stehen sind natürlich
ein klarer Vorteil, wobei häufig ein höherer Zinssatz zu erzielen ist, z.B. durch eine
Depotwechsel Prämie. Die Verzinsung macht es in Kombination mit der
erheblichen Sicherheit der Geldeinlagen aber trotzdem zu einer der sichersten
Anlageformen. Dagegen stehen die niedrigen Zinsen und sorgen
für einen der hinteren Plätze in der Hitliste, falls
man das Sparkonto mit alternativen Anlageformen wie eventuell dem
Tagesgeldkonto gegenüberstellt. Der Zinssatz ist meistens
nicht festgelegt. Er orientieren sich am Markt.
Außerdem als
Manko
kommt der reinen Sparfunktion des Sparbuches zu. Zudem wird dem Inhaber
eines Sparbuches die Teilnahme am gewöhnlichen
Geschäftsverkehr vorenthalten.
Der enorme Aufwand beim Verlust oder Diebstahl wirkt sich genauso
negativ auf den Eigentümer, weil das Sparbuch eine Urkunde
ist, aus: Verliert man es oder auch die Sparkarte, muss man diesen
Verlust umgehend anzeigen. Die Bank kann in diesem Fall entweder einen
Ersatz ausstellen, falls eine Verlusterklärung ausgestellt
wird, oder aber man veranlasst, dass das Sparbuch vom Gericht
für ungültig erklärt wird. Dieser
aufwendigere Weg ist ein klarer Nachteil und muss innerhalb eines so
genannten Aufgebotsverfahrens gegangen werden. Damit können
die Rechte, die mit allen Urkunde verbunden sind, wegfallen.
Der entscheidende Vorteile ist dennoch die absolut einfache Anwendung
des Sparbuchs und auch die kostenlose Kontoführung.
Zum
Sparkonto-Vergleich.